1. Herren 60 - Regionalliga Süd-Ost 2019

Mannschaftskapitän: Ernst Schneider

Kontakt:                         034327-92269

 

Ansetzungen:

Termin Gegner Ergebnis
11.05.2019 12:00 TC Bad Reichenhall 5:4
18.05.2019 12:00 FC 74 München 7:2
25.05.2019 12:00 TC Blau-Weiß Fürstenzell 5:4
02.06.2019 11:00 TC Hof 6:3
30.06.2019 11:00 NHTC Nürnberg 5:4
06.07.2019 12:00 GW Luitpoldpark München 2:7
13.07.2019 12:00 TC Schönbusch Aschaffenburg 5:4

Spielberichte:

Waldheimer sichern sich Vizemeistertitel durch Sieg in Aschaffenburg

TC Schönbusch/Aschaffenburg - 1. TCW 4:5
Nach der Niederlage in der vergangenen Woche gegen München wollten sich die TCW-Männer zumindest den Vizemeister sichern. Dazu war bei den schon als Absteiger feststehenden aschaffenburgern ein Sieg nötig. Die Gastgeber wollten sich vor heimischem Publikum nicht kampflos aus der Liga verabschieden und traten in stärkster Besetzung an. Ohne der verletzten Nummer 1, Ramon Canosa-Sendra, dafür wieder mit Miloś Valek und Andreas Naumann, ging man gegen die Bayern  optimistisch ins Match.
Bei schwierigen äußeren Bedingungen, weichen Plätzen und wechselndem Wind , entwickelte sich letzendlich eine spannende Begegnung. Nach dem ersten Durchgang sah es für die Waldheimer mit einer 2:1 Führung planmäßig aus. Jiri Mareś und Miloś Valek hatten ihre Gegner unter Kontrolle und fuhren klare Siege ein. Andreas Becher an Position 6 hatte es mit dem wohl zweitstärksten Aschaffenburger zu tun und blieb ohne Chance. Andreas Naumann war nach Erkrankung noch nicht wieder voll belastbar und konnte dadurch die entscheidenden Punkte nicht für sich entscheiden. Klaus Pöggeler und Ernst Schneider mussten sich nach ihrer frühmorgendlichen Anreise aus Barcelona schwer durch Ihre Matches kämpfen. Die Sätze 1 und 2 liefen entgegengesetzt : während der Waldheimer Kapitän nach Rückstand noch den 1. Satz gewann, war Pöggeler im 1. Satz chancenlos und schien an den Platzbedingungen zu verzweifeln. In den 2. Sätzen änderte sich das Bild. Schneider unterliefen gegen seinem  laufstarken  Gegner Fehler und Pöggeler kämpfte sich super in die Partie. In beiden Begegnungen musste nun der Champions- Tiebreak entscheiden. Hier waren die Waldheimer bei ihren 10:8 -Siegen äußerst nervenstark.  Mit 4:2 war somit die Vorentscheidung in der Gesamtpartie zugunsten der Zschopaustädter gefallen. Aufgrund der stark ramponierten Plätze und einsetzenden regens einigten sich beide Teams auf einen Waldheimer 5:4 - Sieg. 
Nach einer unerwartet erfolgreichen Saison belegte der TCW den 2. Platz in der höchsten deutschen Spielklasse, der besten Platzierung aller sächsischen Senioren in der  Regionalliga seit vielen Jahren. 

München eine Nummer zu groß

 

1.TC Waldheim – TC Luitpoldpark München  2:7

 

Eins hatten die Waldheimer schon vor dem Match der einzigen zwei bisher ungeschlagenen Teams der Regionalliga erreicht, die Münchener Gegner reisten mit etwas Respekt nach Mittelsachsen. Sie hatten ihre absolute Topmannschaft aktiviert, damit in der Zschopaustadt nichts anbrennt.  Ziel war der Staffelsieg, der zur Teilnahme an der Endrunde der vier besten deutschen Teams um den deutschen Meister berechtigt. Diese Ziel hatten die TCW-Männer natürlich auch, jedoch waren die Chancen realistisch gesehen eher gering, da die Ranglistenplatzierungen des bayrischen Top-Teams deutlich besser waren. Die Waldheimer Strategie vor dem Match konnte nur sein, möglichst 3 Punkte aus den Positionen 1 bis 4 zu holen und dann auf die Doppel zu hoffen. An Nr. 5 und 6 schienen die Bayern von der Spielstärke her zu übermächtig. Nach dem ersten Durchgang bestand diese Chance theoretisch  noch, auch wenn es 1:2 stand. Ernst Schneider an Nr. 2 spielte ein starkes Match, auch wenn er nach gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang erhebliche Probleme bekam. Mit guten Aufschlägen und etwas geänderter Taktik gewann er den dann fälligen Tie-Break aber klar und holte den ersten, aber leider auch einzigen Waldheimer Einzelpunkt.  Klaus Pöggeler an Position 4 hatte es mit der aktuellen Nr.4 der Altersklasse in Deutschland zu tun. Er begann richtig stark, machte mit druckvollem Spiel viele direkte Punkte gegen seinen extrem sicher spielenden und laufstarken Gegner. Nach 4:2 Führung im ersten Satz kassierte er leider zwei entscheidende Breaks zum 5:7. Auch im zweiten Satz hielt er sehr gut mit. Wiederum war ein Break zum Matchgewinn für München entscheidend. Die Waldheimer Nr.6, Wolfgang Kühne, der für den erkrankten Andreas Naumann ins Team kam, hatte trotz einiger wirklich guter Punkte gegen seinen ebenfalls in der deutschen Spitze  vertretenen Kontrahenten nie eine reale Siegchance. Vor Beginn des zweiten Durchganges lagen die Waldheimer Hoffnungen nun auf Ramon Canosa-Sendra und Jiri Mares an Position 1 und 3, die beide bisher ungeschlagen waren. Canosa-Sendra ging jedoch noch leicht angeschlagen von dem Nürnberg-Match letzte Woche in die Partie gegen seinen ebenfalls ungeschlagenen tschechischen Gegenüber. Beim Stand von 1:2 zerrte sich der Waldheimer Spanier erneut, versuchte es weiter, aber  musste bei  2:5 dann doch  verletzungsbedingt aufgeben. Jiri Mares hatte es mit einem südafrikanischem Tennislehrer zu tun, der an diesem Tag kaum einen Fehler machte. Mares versuchte daher über etwas mehr Druck die Initiative im Match zu übernehmen. Seine Fehlerquote erhöhte sich dabei aber sehr, so dass er eigentlich nie eine reelle Siegchance hatte. Andreas Becher an Nr. 5 hatte den ehemaligen Kapitän des finnischen Davis-Cup-Teams als Gegner und begann stark. Beim Stand von 4:1 für den Waldheimer machte der Finne aber ernst, spielte konzentriert und druckvoll und gab von da an nur noch ein Spiel im zweiten Satz ab. Dadurch war der 5.Punkt für München sicher und die Partie entschieden. Deshalb wurde auf die Doppel verzichtet und beide Teams einigten sich auf ein 2:1 für die Bayern. Mit dem verdienten 7:2 ist den Münchenern einen Spieltag vor Saisonende der Titel nicht mehr zu nehmen und die Zschopaustädter gaben dem Regionalliga-Südost-Meister mit auf die Heimreise, nun bitte auch deutscher Champion zu werden. Ein Großteil des Waldheimer Teams fliegt am Sonntag ab Frankfurt zum Weltranglisten-Turnier nach Barcelona, um auf der Rückreise im letzten Spiel der Saison in Aschaffenburg mit einem Sieg den 2.Platz zu sichern.

 

Canosa-Sendra - Kuchal                               2:5, Canosa-Sendra verletzt

Schneider           -Legat                                   6:3, 2:6, 10:3

Mares                  - Netthling                          2:6, 3:6

Pöggeler             - Scheurer                          5:7, 3:6

Becher                 - Berner                               4:6, 1:6

Kühne                  - Triller                                 0:6, 0:6

Doppel 2:1 für München

Perfekter Einstand der TCW Oldies

Mit gemischten Gefühlen reiste das TCW-Team 570 km zum ersten Match der Saison und weitesten Auswärtsspiel der Saison nach Bad Reichenhall.  Ohne die kurzfristig erkrankten Stammspieler an Nr.1 und 6, Ramon Canosa-Sendra und Andreas Becher, erschien die Aufgabe äußerst schwierig. Milos Valek und Wolfgang Kühne sprangen kurzfristig ein und komplettierten die Mannschaft. Wegen drohendem Regen auf der idyllischen Anlage am Rande der Alpen mit anfangs noch Blick auf schneebedeckte Gipfel wurden alle 6 Einzel parallel gespielt, das hieß, Betreuung war nicht möglich. So kämpfte jeder für sich allein- und das in der Summe sehr erfolgreich. Ernst Schneider an Nr.1 hatte es mit einem laufstarken und sehr sicher spielenden Österreicher zu tun. Nach Abwehr von zwei Satzbällen gewann der Waldheimer Kapitän den ersten Satz 7:6, breakte seinen Gegner im zweiten Durchgang beim 5:4 zum Matchgewinn und gewann letztendlich verdient durch das aggressivere Spiel. An Nr.2 hatte Jiri Mares nicht unbedingt den optimalen Start und verlor durch ungewohnt viele Fehler ebenfalls gegen einen Österreicher den ersten Satz 0:6. Dann kämpfte er sich aber wie gewohnt in die Partie und zermürbte seinen Gegenüber mit langen, kräfteraubenden Ballwechseln. Das brachte ihm den zweiten Satz mit 6:3 und auch den entscheidenden Match Tie-Break dominierte Mares beim 10:5. Nahtlos an seine famose Vorsaison knüpfte Klaus Pöggeler an. Diesmal an Nr.3 positioniert gewann er den ersten Satz mit druckvollem Spiel und vielen erfolgreichen Netzangriffen 6:2. Beim Stand von 4:2 im  zweiten Durchgang zog er sich eine leichte Zerrung zu. Er kämpfte sich aber durch das Match und holte mit 7:5 den  ganz wichtigen 3. Einzelpunkt. Nie in Gefahr geriet Milos Valek an Nr. 4. Der im vergangenen Jahr an den TC Riesa ausgeliehene Tscheche spielte fehlerfrei wie eh und je und holte den vorentscheidenden 4.Einzelpunkt 6:2. 6:1. An Nr.5  mühte sich Andreas Naumann gegen seinen tschechischen Gegner nach Kräften, aber dessen Spielcode mit hohen Bällen und starker Laufleistung konnte der Waldheimer beim 3:6, 2:6 nie knacken. Einen populären Gegner hatte Wolfgang Kühne an Nr.6. Wolfgang Pichler, der Ex-Trainer der schwedischen Biathlon-Nationalmannschaft, hatte auch einen Plan mit dem Tennisschläger und brauchte sein Gewehr beim 6:1, 6:1 nicht. 4:2 war eine komfortable Ausgangsposition vor den Doppeln für das Waldheimer Team. Hier lagen Schneider/Mares im ersten Satz 5:2 vorn, Pöggeler/Kühne führten im ersten Durchgang 3:1 und bei Valek/Naumann stand es 4:4 im  dritten Doppel, als der große Regen einsetzte. Es hätte einen Umzug in die Halle nach Ruhpolding erfordert. Die Gastgeber erkennten die Hoffnungslosigkeit an, drei Doppel zu gewinnen und die Waldheimer waren großzügig, schenkten 2 Doppel und waren mit dem 5:4 Auswärtssieg hochzufrieden. Am kommenden Sonnabend geht es 12.00 Uhr gegen den FC 74 München auf dem Pfaffenberg um die nächsten Punkte.

Schwaiger           - Schnieder                        6:7, 4:6

Mild                      - Mares                                6:0, 3:6, 5:10

Seidl                      - Pöggeler                           2:6, 5:7

Rockenfeller      -Valek                                  2:6, 1:6

Ocenas                - Naumann                         6:3, 6:2

Pichler                  -Kühne                                6:1, 6:1

Schwaiger/Mild                 - Schneider/Mares         2:5 Abbruch – Wertung für Waldheim

Seidl/Pichler                      - Pöggeler/Kühne           1:3 Abbruch – Wertung für Bad Reichenhall

Rockenfeller/Ocenas     - Valek/Naumann           4:4 Abbruch– Wertung für Bad Reichenhall

TCW Männer wachsen über sich hinaus

1.TC Waldheim  -  TC Hof   6:3

 

 

 

TCW-Männer wachsen über sich hinaus und sind weiter ungeschlagen

 

 

 

Nachdem die Gegner aus Hof, mit 6:2 Punkten aktuell Tabellendritter, erstmals in dieser Saison in voller Besetzung auf dem Waldheimer Pfaffenberg antraten, hatte das TCW-Team kein gutes Gefühl. Zu schlecht waren die Erfahrungen der Waldheimer in den früheren Paarungen mit den Nordfranken. Der Sieger hieß immer Hof. Aber nach der bisher makellosen Saison sollte in einem Heimspiel vielleicht doch etwas gehen, zumal die Waldheimer Nr.1, Ramon Canosa-Sendra, seine Erkrankung  überwunden hatte und erstmals mit dabei war. Vorsichtiger Optimismus machte sich bei den Waldheimern nach der ersten Runde und der 2:1 Führung breit. Ernst Schneider an Nr.2 hatte es mit der aktuellen Nr.12 der Herren 60 in der Welt, dem Slowaken Milan Skoncz zu tun, gegen den der Waldheimer Kapitän bisher eine ausgeglichene 1:1 Bilanz hatte. Schneider ging auch dank leichter Fehler seines Gegners schnell in Führung. Mit zunehmend guten Aufschlägen, Tempo im Spiel und immer den wichtigen Punkten holte er die 1:0 TCW-Führung heraus. Klaus Pöggeler, noch immer nicht ganz fit, biss sich in die Partie gegen seinen tschechischen Kontrahenten, der temporeich, aber auch mit Fehlern spielte. Die kurzen Ballwechsel kamen dem Waldheimer entgegen und er gewann den ersten Satz. Beim Stand von 1:4 im zweiten Durchgang verletzte sich sein Gegner nach einem Sturz erheblich, spielte aber weiter. Pöggeler nutze das Handicap clever aus und holte Punkt Nr.2. Andreas Becher an Nr.6 brauchte einen Satz, um ins Spiel zu kommen, dann drehte er das Match, so dass der Match-Tie-Break entscheiden musste. Hier fand der Hofer Deutsch-Kanadier wieder zu seiner Form und gewann deutlich 10:3. Das mit Spannung erwartete Spitzeneinzel zwischen Canosa-Sendra und Rothe ging überraschend klar an die Zschopaustädter. Der für Waldheim aufschlagende Mann aus Barcelona erkannte sofort die kniebedingt läuferischen Defizite seines Gegners. Das kam seinem Spiel mit vielen Stoppbällen sehr entgegen. Auch in den längeren Ballwechseln hatte Canosa-Sendra meist das bessere Ende auf seiner Seite und nach seinem Sieg stand es 3:1 für den TCW. Jiri Mares an Nr.3 war vor der Partie wohl der einzig als sicher für die Waldheimer eingeplante Punkt, zu stark waren seine letzten Auftritte. Das sollte auch die aktuelle deutsche Nr.9, Karl Konofsky, nicht verhindern. So kam es auch. Mares zwang seinen Hofer Kontrahenten in lange Ballwechsel und wartete geduldig auf die Chance zum Punktgewinn, die er dann auch konsequent nutzte. Das klappte im zweiten Satz noch besser als im ersten. Andreas Naumann an Nr.5 war immer gut im Match, verdarb sich aber mit einfachen Fehlern in den wichtigen Situationen und einer nicht genutzten 5:3 Führung im zweiten Satz die Siegchance, die durchaus vorhanden war. Trotzdem war die 4:2 Einzelführung für die Waldheimer vor den Doppeln sehr komfortabel. Canosa-Sendra/Pöggeler holten nach 50 Minuten mit 6:0, 6:2 im ersten Doppel gegen ihre doch angeschlagenen Gegner den fehlenden 5.Punkt. Schneider/Mares spielten bei deutlich höherer Gegenwehr stark und steuerten Punkt Nr.6 bei. Naumann/Becher verloren knapp 5:7, 5:7. Nach dem 6:3 Gesamtsieg steht jetzt eine turnierbedingte 4-wöchige Punktspielpause an, ehe die TCW-Männer am 30.6. in Nürnberg antreten müssen, wo auch etwas gehen sollte.

 

Canosa-Sendra                 - Rothe                6:3, 6:3

 

Schneider                           - Skoncz               6:3, 6:3

 

Mares                                  - Konofsky          6:4, 6:1

 

Pöggeler                             - Kratochvil         6:4, 7:5

 

Naumann                           - Kolb                    4:6, 5:7

 

Becher                                 - Vavala                2:6, 6:2, 3:10

 

Canosa-Sendra/Pöggeler             - Rothe/Kratochvil          6:0, 6:2

 

Schneider/Mares                            - Skoncz/Konofsky          6:2, 6:3

 

Naumann/Becher                           - Kolb/Vavala                    5:7, 5:7