1. Herren 65 - Regional-, Nord- und Ostliga Sommer 2018

Mannschaftskapitän: Helmut D. Meyer

Kontakt:                         Tel: 03737 771744

Ansetzungen:

 

Termin Gegner Ergebnis
09.05.2018 TC Schwarz- Gold Berlin 4:5
16.05.2018 BTTC Grün- Weiß 9:0
23.05.2018 Bad WH Dresden 6:3
30.05.2018 SV Berliner Bären 6:3
06.06.2018 TC Sandanger 2:7
13.06.2018 USV Halle e.V. 4:5
20.06.2018 Sutos 1917 6:3

Spielberichte:

Schwer erkämpfter Auswärtssieg mit Wermutstropfen

TC Orange-Weiß Friedrichshagen – 1.TC Waldheim  4:5

 

 

Im letzten Auswärtsspiel der Saison mussten die Waldheimer abermals nach Berlin reisen. Die Friedrichshagener, bisher mit einer 2:3 Match-Bilanz, sollten nicht das ganz große Hindernis auf dem Weg zum Ostligameister der Zschopaustädter sein. Aber jedes Spiel hat seine Unwägbarkeiten und da traf es besonders Klaus Pluhm, einen Schlüsselspieler des Teams, sehr unglücklich. Beim Stand von 3:6, 6:0 und 1:5 im Match-Tie-Break verletzte er sich erheblich, konnte die letzten Punkte nur aus dem Stand spielen und hatte so keine Chance mehr. Die beiden anderen Begegnungen des ersten Durchganges verliefen ausgeglichen. Mares siegte klar, Richter war chancenlos, so dass es mit einem 1:2 Rückstand in die 2.Runde ging. Hier schafften die Waldheimer durch überlegene Siege von Schneider und Valek bei einer deutlichen Niederlage von Kühne den 3:3-Ausgleich. Jetzt galt es, eine neue Doppelvariante zu finden, da Pluhm als starker Doppelspieler ausfiel. Schneider/Richter und Mares/Valek sollten die zwei siegbringenden Punkte erspielen und diese Variante ging auf. Allerdings hing der erste Satz von Schneider/Richter und damit der Gesamtsieg am seidenen Faden. Nach vielen leichten Fehlern geriet die Paarung schnell 1:4 und 0:40 in Rückstand. Doch dann zeigten die Berliner eine Schwächephase, die Zschopaustädter wurden stabiler und erkämpften sich doch noch den Satz. Im zweiten brachten sie nach schneller Führung das Match über die Runden. Mares/Valek, so auch noch nie zusammengespielt, zeigten sicheres und unspektakuläres Tennis, breakten ihre Gegner in jedem Satz zum richtigen Zeitpunkt und schonten mit einem souveränen 2-Satz Sieg die Nerven ihrer Mannschaftskameraden. Das war der siegbringende 5.Punkt und das vierte 5:4  der laufenden Saison bei einem 7:2 und einem 9:0. Bedeutet allerdings, dass das letzte Spiel am kommenden Sonntag gegen Rostock unbedingt gewonnen werden muss, um Ostligameister zu werden, da die Waldheimer das schlechteste „Torverhältnis“ der führenden 3 Mannschaften haben. Inwieweit Klaus Pluhm dann zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Das Team wünscht schnelle, gute Besserung.

 

Buchmann          - Schneider                        2:6, 3:6

Müller                  - Mares                0:6, 1:6

Krusche -Valek                                 0:6, 1:6

Schlüter               - Richter                             6:0, 6:1

v.Nordenskjöldt- Kühne                6:1, 6:1

Widow                 - Pluhm                6:3, 0:6, 10:3

 

Müller/Krusche  - Schneider/Richter         4:6, 4:6

Buchmann/Zachau          - Mares/Valek                   3:6, 2:6

Schlüter/Widow               -Kühne/Pluhm                   kampflos für Berlin

 

Tabelle vor dem letzten Spieltag

1.      1.TC Waldheim                 12:0                      36:18

2.      Blau-Weiß Berlin                            10:2                      41:13

3.      TC Grunewald                                 10:2                      37:17

4.      TC Blau-Weiß Rostock                  8:4                       32:22   

5.      SV Zehlendorfer Wespen              4:8                       24:30

6.      TC OW Friedrichshagen  4:8                       23:31

7.       SV Berliner Bären                          0:12                     20:34

8.      TC Mariendorf                                0:12                       3:51

Ostligatitel jetzt greifbar

Das Duell der beiden bisher ungeschlagenen Teams der 55-ger Ostliga fand für die Waldheimer im Berliner Grunewald statt. Die bisherige Matchplanung, drei Siege an Position 1-3 und zwei Doppel für zumindest ein 5:4 sollte kaum funktionieren, da die Berliner mit einer Top-Nr.1 antraten. Also musste für das Minimalziel 3:3 nach den Einzeln von Position 4-6 ein dritter Punkt her. Hier zeigten die Zschopaustädter, dass das Teamwork funktioniert. Im ersten Durchgang spielte Jiri Mares seinen Gegner praktisch schwarz und erteilte die Höchststrafe. Fast umgekehrt erging es Hans Richter durch viel zu viele leichte Fehler. Er konnte sich wenigstens einen Ehrenpunkt erkämpfen. Klaus Pluhm erfüllte an Nr.6 die Waldheimer Hoffnungen auf den ersehnten Zusatzpunkt und kam mit guten Aufschlägen und sicherem Spiel nie wirklich in Gefahr. Nach dem erfreulichen 2:1 Zwischenstand lief alles planmäßig. Ernst Schneider hatte gegen seinen Schweizer Gegner wie erwartet nie eine reelle Chance, Milos Valek spielte seinen Part souverän herunter und holte den dritten Punkt, Wolfgang Kühne nutzte seine durchaus vorhandenen Chancen leider nicht. Bei dem gewohnten 3:3 nach den Einzeln musste nicht lange überlegt werden, es wurden die eingespielten Doppel aufgestellt und dieser Plan ging auf. Schneider/Mares hatten mit Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen, aber nach dem 1:3 alles im Griff. Valek/Pluhm hatten hingegen unerwartet Probleme gegen ihre als Doppelspezialisten neu aufgestellten Gegner und mussten im zweiten Satz in den Tie-Break. Hier waren sie aber sehr nervenstark und ersparten sich einen möglichen Champions-Tie-Break mit unsicherem Ausgang. Mit diesem Sieg sind die Waldheimer jetzt als einzige Mannschaft ungeschlagen, können sich aber noch nicht ausruhen, da drei Teams mit jeweils einer Niederlage in Lauerstellung liegen. Am nächsten Sonntag sollte in Berlin-Friedrichshagen Sieg Nr.6 folgen ehe es am letzten Spieltag am 25.6. auf dem Pfaffenberg gegen Rostock endgültig um den Titel geht.

 

Quaglia                - Schneider                        6:2, 6:1

Plenio                  - Mares                              0:6, 0:6

Fieger                  - Valek                                0:6, 1:6

V.Boehn              - Richter                             6:0, 6:1

Girrbach              - Kühne                               6:3, 6:2

Wandsleben       - Pluhm                               4:6, 2:6

 

Plenio/Fieger                    - Schneider/Mares                          3:6, 1:6

Quaglia/Girrbach             - Richter/Kühne                               6:0, 6:0

Walter/Stotsch                 - Valek/Pluhm                                  4:6, 6:7

Mit Nervenstärke zum Auswärtssieg

TC 1899 Blau-Weiss Berlin – 1.TC Waldheim  4:5

 

Drei Teams waren vor dem 4. Spieltag in der Ostliga 55 noch ungeschlagen, zwei davon trafen am Sonntag bei  hochsommerlichen Temperaturen in der Hauptstadt aufeinander.

Beim Berliner-Top-Club Nr. 1 hatten die Waldheimer eine klare Strategie: mindestens 3 Einzelpunkte plus 2 Doppel wären das Optimum.

 

Ein Punkt stand nach dem ersten Durchgang auf dem Konto der Zschopaustädter, beim Stand von 2:1 für den Waldheimer gab der Gegner von Jiri Mares auf. Er war wohl eher aus taktischen Gründen eingesetzt worden, um die nachfolgenden Spieler in bessere Position zu bringen. Hans Richter machte sein bestes Spiel der bisherigen Saison, verlor aber leider in jedem Satz ein eigenes Aufschlagspiel gegen einen 2-Meter Mann, der wiederum auch von seinen Aufschlägen lebte. Klaus Pluhm kam mit seinem clever spielenden Gegenüber überhaupt nicht klar und verlor deutlich. Im zweiten Durchgang hatte Ernst Schneider im ersten Satz bei 4:5 eine brenzlige Situation zu überstehen, schaffte aber zum 5:5 das Break, holte sich den ersten Satz und hatte damit seinen wirklich psychopathischen Gegner zerstört. Der zweite Satz war Formsache. Damit war der 2:2 Ausgleich erzielt. Milos Valek brachte mit fehlerfreiem Spiel  die Waldheimer in Führung, Wolfgang Kühne konnte besonders im zweiten Satz bei eigenen Chancen das Match leider nicht umbiegen.

 

Beim (geplanten) 3:3 Zwischenstand war Taktieren angesagt. Die Waldheimer vertrauten auf die zwei starken Doppel Mares/Schneider und Valek/Pluhm, letztere aber diesmal an 2.Position und nicht wie in den bisherigen Partien an Nr.3 – damit hatten die Berliner nicht gerechnet, Berlin brachte zwei ausgesprochene Doppelspezialisten zum Einsatz, das war für die Zschopaustädter überraschend. Mares/Schneider gewannen schnell und deutlich, andersherum erging es Richter/Kühne, also 4:4. In einem packenden und Dramatik nicht zu überbietenden 2.Doppel überwanden die Waldheimer in Person von Valek/Pluhm ihre vielen Tie-Break-Traumata der letzten Zeit und gewannen unter großem Jubel der Mannschaftskollegen 7:6, 7:6.

 

In Berlin zu gewinnen ist immer schön, bei Blau-Weiß aber ist es ein überragendes Gefühl, so die einstimmige Meinung des Teams. Nach einer Pause über Pfingsten kommt es wohl am 11.6. ebenfalls in einem Auswärtsspiel gegen den TC Grunewald zum vorweggenommenen Endspiel um den Ostligameister.

 

Lißner                                 - Schneider                       5:7, 1:6

Obst                                    - Mares                             1:2, zgz. Berlin

Jacobs                                - Valek                                1:6, 1:6

Weinert                              - Richter                             6:4, 6:3

Dunst                                  - Kühne                              6:2, 6:3

Dill                                       - Pluhm                              6:1, 6:1

Lißner/Aldinger                - Schneider/Mares           2:6, 2:6

Jacobs/Nagel                    - Valek/Pluhm                    6:7, 6:7

Weinert/Dill                      - Richter/Kühne                 6:2, 6:0

 

ES

 

Harmlose Wespen

1.TC Waldheim – SV Zehlendorfer Wespen   7:2

 

Im dritten Heimspiel nacheinander für den 1.TCW waren zu Himmelfahrt die bis dahin noch sieglosen Zehlendorfer Wespen aus der Hauptstadt zu Gast auf dem Pfaffenberg.

Die Gastgeber wollten unbedingt den dritten Sieg einfahren und lagen nach dem ersten Durchgang 2:1 in Führung. Jiri Mares in Top-Verfassung spielte an Nr. 2 für seinen Berliner Gegner viel zu schnell und gewann nach kaum einer Stunde Spielzeit. Hans Richter an Nr. 4 packte gegen einen sehr sicheren Gegner viel zu oft die Brechstange aus und produzierte dadurch unnötige Fehler. Eine klare  Niederlage war die Folge. Ruhe ins Team brachte Klaus Pluhm. An Nr. 6 hatte er mit solidem Spiel und immer wieder überraschenden Netzangriffen nie Mühe den zweiten Punkt einzufahren.

Im zweiten Durchgang musste Ernst Schneider nicht über die volle Distanz gehen, da sich sein Gegner bei klarer Führung des Waldheimer Kapitäns von 6:2 und 2:0 leider verletzte. Milos Valek hatte es an Nr. 3 mit einer sehr wehrhaften Wespe zu tun, gewann aber souverän die entscheidenden Ballwechsel und holte den 4. Waldheimer Punkt zur Vorentscheidung. Wolfgang Kühne kam im ersten Satz überhaupt nicht mit dem unorthodoxen Spiel seines Gegenübers zurecht. Im zweiten Durchgang war es ein Spiel auf Augenhöhe mit dem glücklicheren Ende für den Hauptstädter.

In den Doppeln waren die Berliner komplett auf verlorenem Posten. Schneider/Kühne gewannen kampflos. Richter war an der Seite von Mares im Gegensatz zum Einzel nicht wiederzuerkennen und hatte viele gute Aktionen, so dass ein ungefährdeter Sieg für das zweite Doppel heraussprang. Valek /Pluhm deklassierten ihre Gegner im letzten Doppel. Nach drei mehr oder weniger klaren Siegen werden die Waldheimer als aktueller Tabellenführer der Ostliga am Sonntag beim ebenfalls ungeschlagenen Berliner Spitzenclub Blau-Weiß alles unternehmen, um diese Position zu verteidigen.

 

Schneider                           - Dr. Spiekerkötter                        6:2, 2:0  zgz.Berlin

Mares                                 - Altuglu                                           6:0, 6:2

Valek                                  - Hecker                                            6:2, 6:3

Richter                               - Schneidereit                                  2:6, 3:6

Kühne                                 - Dr.Pohl                                          0:6, 6:7

Pluhm                                 - Dr.Bentzin                                     6:2, 6:1

Schneider/Kühne              - Dr.Spiekerkötter/Altuglu           ohne Spiel für Waldheim

Mares/Richter                  - Hecker/Dr.Bentzin                       6:3, 6:1

Valek/Pluhm                     - Schneidereit/Dr.Pohl                   6:0, 6:0

 

ES

 

Erfolgreiche aber zähe Bärenjagd

1.TC Waldheim – TC Berliner Bären  5:4

 

Im Vergleich zum Kantersieg der letzten Woche gegen Mariendorf waren die Berliner Bären, wie die Waldheimer im vergangenen Jahr aus der Regionalliga abgestiegen, ein sehr wehrhafter Gegner.

Es dauerte eine Weile, bis das Fell der übrigens sehr freundlichen und fairen Hauptstädter aufgeteilt werden konnte. Allerdings fiel das Ergebnis nur deshalb so knapp aus, weil die Waldheimer offenbar die Tie-Break-Seuche des letzten Jahres „erfolgreich“ in diese Spielsaison übernommen haben. 4x Tie-Break – 4x verloren, Psychologe gefragt! Die siegbringenden Punkte waren allesamt deutlich.

Im Spitzenspiel ließ Ernst Schneider nach klarem ersten Satz im zweiten etwas nach, kam aber nie in wirkliche Gefahr. Jiri Mares verpasste in Höchstform seinem Gegner die Höchststrafe. Ähnlich überlegenspielte Milos Valek, der lediglich einen kleinen Ehrenpunkt abgab. Hans Richter machte sich gegen einen schlagbaren Gegner das Leben durch ungewohnt viele Doppelfehler schwer und unterlag dadurch knapp. Keine Chance hatte Wolfgang Kühne gegen einen der stärksten Berliner an Nr.5. Klaus Pluhm machte ein hervorragendes Match und die wichtigen Punkte bis zum 6:3, 5:2. Dann ließ er etwas nach und sein polnischer Gegner übernahm die Initiative. Es folgten zwei Tie-Breaks – Kommentar siehe oben!

Beim Zwischenstand von 3:3 war es spannend, jedoch waren die TCW-Männer optimistisch durch die klaren Siege an den vorderen Positionen. So wurden die erforderlichen 2 Siegpunkte  schnell geholt und auch Richter/Kühne spielten stark – bis zum Tie-Break! 2 Spiele, zwei Siege, bisher ein erfolgreicher Saisonauftakt für die Zschopaustädter.

Himmelfahrt geht es auf dem Pfaffenberg weiter gegen den Berliner Zoo, diesmal sind die Zehlendorfer Wespen zu Gast in Waldheim, hoffentlich ohne nervende Gifte.

 

Schneider                                         - Klett                                 6:1, 6:4

Mares                                                - Raab                                6:0, 6:0

Valek                                                 - Nautsch                           6:1, 6:0

Richter                                              - Taplick                             5:7, 6:7

Kühne                                                - Kühner                            1:6, 1:6

Pluhm                                                - Kolodziej                         6:3, 6:7, 5:10

 

Schneider/Mares                            - Klett/Kühner                  6:2, 6:2

Richter/Kühne                                 -Nautsch/Taplick             6:2, 3:6, 7:10

Valek/Pluhm                                    - Raab/Kolodziej              6:2, 6:2

 

ES