1.TC Waldheim - GW Luitpoldpark München 6:3
Auftakt der Herren 65 mit Hindernissen
Nach 2-maliger Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft sind die Ziele in diesem Jahr etwas kleiner, da mit Molina, Carbo und Zofka 3 Top-Leute die Mannschaft verlassen haben. Hinzu kommen momentan Ausfälle von Cuan Neethling und Michal Kuchar. Dass das Team trotzdem noch stark ist, spricht für die Breite aber auch den Enthusiasmus und Mannschaftsgeist. So kehrte Milos Valek nach seiner "Leihe" zum befreundeten TC Wittenberg wieder zurück ins Team und Klaus Pöggeler sprang infolge des Personalengpasses sofort ein und stieg in den Flieger um zu helfen. Erster Gegner war am vergangenen Mittwoch Grün-Weiss Luitpoldpark München, in den vergangenen Jahren immer eine ganz harte Nuß, diesmal aber auch mit Personalsorgen und einer 0:9 Auftaktniederlage in Hof im Gepäck. Das nächste Problem war am Spieltag das Wetter. Durch Punktlandung der Eisheiligen und immer wieder Regen rangen beide Teams um die Entscheidung Halle ja-nein-ja nein-letztendlich ja. Also Umzug vom Pfaffenberg nach Thalheim in eine schöne, für unsere zwei Spanier aber völlig ungewohnte Teppichhalle. Das bekam besonders Ramon Canosa-Sendra an Nr.2 zu spüren, der dem Tempo seines Kontrahenten Legat nicht gewachsen war, 3:6, 1:6. Für Milos Valek an 4, auch mit Knieproblemen belastet, war Teppich ebenfalls nicht der ideale Belag, aber er fand sich nach Anfangsrückstand gut ins Match. Im zweiten Satz kippte die Partie, aber im CT fand Milos wieder gute Mittel und Nervenstärke: 6:3, 4:6, 10:5. Klaus Pöggeler an Nr.6 kam auf Grund seines schnellen Spiels die ungewohnte Halle etwas entgegen und er feierte bei seinem Comeback einen sicheren 6:3, 6:1 Sieg. Zwischenstand 2:1 für unsere Jungs. Im Spitzeneinzel ließ Ernst Schneider nichts anbrennen und spielte trotz einiger leichter Fehler für seinen Gegner deutlich zu schnell, 6:2, 6:3. Jiri Mares an 3 hatte im ersten Satz in einem tollen Match alles im Griff und machte immer wieder die wichtigen Punkte. Aber auch hier rappelte sich sein Gegner im zweiten enorm auf und erzwang den Champions-TP. Hochspannung war angesagt, da unterdessen Andreas Naumann infolge wieder stärker werdender Knieprobleme 4:6, 1:6 unterlag. 4:2 oder 3:3-Zwischenstand war die Frage. Zu unserer Erleichterung spielte Jiri einen ganz starken Tie-Break, zog das Tempo nochmal richtig an und gewann 10:5. Auf Grund offensichtlicher Chancenlosigkeit aus Münchener Sicht und fortgeschrittener Zeit boten sie uns eine 2:1 Doppelwertung an, die wir gern angenommen haben, denn so eindeutig sahen wir die Doppel nicht. Die Endrundenpartie gegen Essen vom Herbst steckte noch etwas in den Gliedern!
Saisonziel 1, Klassenerhalt, sollte mit diesem 6:3 erfüllt sein, falls es in der nur 5-er Staffel überhaupt jemanden erwischt. Am kommenden Mittwoch wartet in Hof der Topfavorit auf uns, eine infolge unseres Lazaretts wohl kaum lösbare Aufgabe.
TC Hof - 1.TC Waldheim 6:3
Hof war wie erwartet zu stark
Nachdem wir in den letzten zwei Jahren die Endspiele um den Staffelsieg gegen Hof klar gewinnen konnten, waren in diesem Jahr die Vorzeichen anders. Drei Abgänge von Spitzenleuten plus drei verletzte Leistungsträger war nicht die günstigste Ausgangslage gegen den Erzrivalen. Trotzdem konnten wir noch ein einigermaßen schlagkräftiges Team auf die Beine stellen. Aber bereits im ersten Durchgang zeichnete sich ab, dass die Hofer extrem ausgeglichen besetzt sind, so hatten Jiri Mares und Klaus Pöggeler an Nr.4 und 6 keine Chance und unterlagen klar. Auch Ernst Schneider an 2 lief bis zum 3:6, 1:4 lange einem Rückstand hinterher, konnte aber das Match bis zum 10:8 im CTB noch drehen und die Resthoffnung erhalten. Ramon Canosa-Sendra machte es noch einmal spannend, spielte gegen Zdenek Zofka, den wir zu Hof Wegdelegiert hatten, hochmotiviert und stark und holte 6:2, 6:4 den zweiten Punkt. Unterdessen hatte Andreas Naumann, angeschlagen ins Match gegangen an 5 trotz großer Bemühungen klar verloren, 2:3. Miguel Mir Rodon an 1 gegen die deutsche Nr.2 Thomas Rothe spielte auf Augenhöhe und machte Hoffnung auf den dritten, so wichtigen Punkt, verlor aber leider den Match-TB 6:10. Bei 2:4 gab es nur noch geringe Hoffnung. Trotzdem versuchten wir alles, aber die Hofer erwiesen sich einfach zu ausgeglichen und so konnte nur das Doppel Mares/Schneider gewinnen. Zum Schluss konnten wir nach einem äußerst fairen und auch hochklassigen Punktspiel den Hofern alles Gute für die Endrunde wünschen!
























